Schlussgedanken

 

Worauf kommt es an im Leben? - Eine müßige Frage, auf die ich nur antworten kann: "Auf gar nichts". Der Mensch  ist einfach schlecht.

HOMO HOMINI LUPUS (Maccius Plautus)

Jeder wird mit seiner eigenen Veranlagung und eigenen Trieben geboren. Glücklich ist er, wenn er diese verwirklichen kann.

Wir werden aber in ein System hineingeboren, das uns in gewisser Weise fördert, uns aber auch Grenzen und Beschränkungen auferlegt, bis es zu einem großen Gefängnis wird. Wir werden einfach systemgerecht erzogen. Es gilt einen Beruf zu erlernen, Geld zu verdienen, um seinen Unterhalt zu bestreiten. Nach 40 Jahren als Lohnsklave darf man in den Ruhestand treten und den Rest seiner Jahre ableben. Hoch interessant! Alle Systeme verfolgen dieses Ziel mehr oder weniger.

Für jeden Staat arbeiten brave Menschen,  sog. Idioten, die es darauf sehen, dass die auferlegten Regeln eingehalten und Steuern gezahlt werden. Sollte man aus der Reihe tanzen, werden uns Bußen auferlegt oder sogar unsere Freiheit genommen, gleichgültig wo wir leben. Wir leben in einem Gefängnis ohne Mauern. Die Staatsaparate sind voll von diesen Leuten, sei es in der Verwaltung, im Heer, in der Polizei oder im Bildungswesen. Universitäten vermitteln keine Bildung mehr. Sie bilden lediglich aus. So wie ich die Entwicklung beobachten konnte, ging von letzteren eine völkische Zersetzung aus, die sich im kulturellen Marxismus widerspiegelt.

 

Es ist nicht leicht, in seiner eigenen Welt zu leben und zwischenmenschliche Beziehungen aufzubauen, die einem das Leben lebenswert erscheinen lassen. . Ich nehme mir die Erkenntnisse von Steve Jobs zu Herzen: "Man kann noch so viel Vermögen aufhäufen, letztlich aber sind es die Menschen, die einem treu geblieben sind, die den Wert des Lebens ausmachen."

Hinzu kommt, dass ich mich gern frei bewege. Wer nicht zwei Drittel seiner Zeit für sich hat ist ein Sklave. (Nietsche). Es gibt mir ein gewisses Gefühl der Freiheit. Sie ist nicht leicht zu leben wie es die Fabel von de la Fontaine beschreibt:

                                                                                                                                                                                                         Le Loup et le Chien

Un Loup n'avait que les os et la peau,
Tant les chiens faisaient bonne garde.
LoupChienCe Loup rencontre un Dogue aussi puissant que beau,
Gras, poli, qui s'était fourvoyé par mégarde.
L'attaquer, le mettre en quartiers,
Sire Loup l'eût fait volontiers ;
Mais il fallait livrer bataille,
Et le Mâtin était de taille
A se défendre hardiment.
Le Loup donc l'aborde humblement,
Entre en propos, et lui fait compliment
Sur son embonpoint, qu'il admire.
" Il ne tiendra qu'à vous beau sire,
D'être aussi gras que moi, lui repartit le Chien.
Quittez les bois, vous ferez bien :
Vos pareils y sont misérables,
Cancres, haires, et pauvres diables,
Dont la condition est de mourir de faim.
Car quoi ? rien d'assuré : point de franche lippée :
Tout à la pointe de l'épée.
Suivez-moi : vous aurez un bien meilleur destin. "
Le Loup reprit : "Que me faudra-t-il faire ?
- Presque rien, dit le Chien, donner la chasse aux gens
Portants bâtons, et mendiants ;
Flatter ceux du logis, à son Maître complaire :
Moyennant quoi votre salaire
Sera force reliefs de toutes les façons :
Os de poulets, os de pigeons,
Sans parler de mainte caresse. "
Le Loup déjà se forge une félicité
Qui le fait pleurer de tendresse.
Chemin faisant, il vit le col du Chien pelé.
" Qu'est-ce là ? lui dit-il. - Rien. - Quoi ? rien ? - Peu de chose.
- Mais encore ? - Le collier dont je suis attaché
De ce que vous voyez est peut-être la cause.
- Attaché ? dit le Loup : vous ne courez donc pas
Où vous voulez ? - Pas toujours ; mais qu'importe ?
- Il importe si bien, que de tous vos repas
Je ne veux en aucune sorte,
Et ne voudrais pas même à ce prix un trésor. "
                        Cela dit, maître Loup s'enfuit, et court encore.

Übersetzung

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Immerhin schaue ich auf ein Leben zurück, von dem ich sagen kann, dass ich es gelebt habe. Es war nicht immer angenehm, aber durchaus interessant.

Es ist Zeit für mich von der Bühne abzutreten. Mit dem Erbgut meiner Vorfahren belastet hat der "Count Down" bereits begonnen. Die Show ist gelaufen und ich sage allen an dieser Stelle: "Lebt wohl!"