Private Vorsorge wird immer zwingender

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Das Generationenkapital der Regierung ist der Einstieg in die kapitalgedeckte Altersvorsorge. Die Idee ist gut, aber die Umsetzung hat gravierende Schwächen. 

Schon die Bezeichnung klingt staatstragend: „Generationenkapital“ hat die Bundesregierung das genannt, was über Jahre immer wieder als „Aktienrente“ diskutiert wurde. Statt ausschließlich die Beiträge der Berufstätigen für die Auszahlung der Renten zu nutzen, soll in ein Kapitalstock an der Börse investiert werden. 

Die Rendite an der Börse soll dann Jahr für Jahr den gesetzlichen Rentenzahlungen zugutekommen – ohne dass der Kapitalstock schmilzt. Neben den Beiträgen der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten entsteht so dauerhaft eine zweite Einnahmequelle für die gesetzliche Rentenversicherung.

Generationenkapital mit Schwächen

Der Einstieg in die Kapitaldeckung durch das Generationenkapital weist jedoch Schwächen auf:

Zu kleiner Kapitalstock: Die geplanten 200 Milliarden Euro bis 2035 sind zu wenig. Bei einer jährlichen Rendite von fünf Prozent würden ab 2036 nur zehn Milliarden Euro in die Rentenkasse fließen, was weniger als drei Prozent der jährlichen Ausgaben der Rentenversicherung deckt. Ein viel größerer Kapitalstock wäre nötig, um das Rentensystem dauerhaft zu stabilisieren.

Schuldenfinanzierung: Ein Teil des Kapitals wird durch neue Staatsschulden gebildet, wodurch jährliche Finanzierungskosten von 2,5 bis 3,5 Prozent entstehen. Dies schmälert die Rendite und erhöht das Verlustrisiko.

Hohe Investitionsrisiken: Um hohe Renditen zu erzielen, muss der Kapitalstock größtenteils in risikoreiche Wertpapiere investiert werden. Dies erhöht die Verlustrisiken, was zu unregelmäßigen Entlastungen der Rentenkasse und zusätzlichen Absicherungskosten führen kann.

Verwaltung durch staatlichen Stiftungsfonds: Das Portfolio soll von einem staatlichen Stiftungsfonds verwaltet werden, ohne privatwirtschaftliche Alternativen. Dabei gibt es in der Fondsbranche viel Expertise und Erfahrung für langfristige Investitionen.

Vorsorge im Eigenbau

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Weitaus sinnvoller ist indes die Altersvorsorge in eigener Regie, um die langfristigen Renditechancen des Kapitalmarktes zu nutzen. Neben den Börsenwerten sind vor allem Immobilien ein starkes und wertstabiles Sachwertinvestment. Im Hinblick auf die Asset-Klasse bietet vor allem die Pflegeimmobilie folgende Vorteile :

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  • Einnahmen sind angesichts langfristiger Pachtverträge langfristig gesichert.
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